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Schubkarren Hike

20.05.2022
Schubkarren Hike

Am Freitag den 20.5.2022 trafen wir uns um 17 Uhr an der Franzmühle, um mit unseren Schubkarren zu hiken.

Vor dem Start räumten wir noch etwas Werkzeug aus dem Auto von Doni in den Lagerkeller.

Jeder bekam noch Allgemein-Gepäck zusätzlich in den Schubkarren, dann waren alle Schubkarren fertig gepackt.

Wir gingen die Marktstraße hinunter und aßen beim Cristallino Eis. So gestärkt wanderten wir über die Isarbrücke, weiter an der Isar abwärts entlang, bis wir zum Isarsteg kamen. Dort überquerten wir den Fluss und gingen weiter Richtung Stauwehr an der Moraltalm vorbei. Wir wagten eine Isar-Durchquerung bei eiskalter und reissender Strömung. Das Gepäck stellten wir solange ab.

Dann marschierten wir an dem American-Football-Platz vorbei, auf dem ein Spieler zu unserer Überaschung in Unterhose trainierte. Der Weg führte uns entlang durch einen Wald, bei dem die Fußsohlen aller Barfußläufer sehr beansprucht wurden. Unerwartet lag ein um-gegessener Baum (Biber) mitten auf unserem “Weg”. Dort versuchten wir die Schubkarren über den Baum zu hieven, wobei bei Luggis Schubkarren der Reifen platzte und ein Griff abfiel, den wir auch nicht mehr fanden.

Dann kam schon der Endspurt und wir erreichten unser Ziel an einem Bauernhof im Ratzenwinkel gegen halb sieben. Nachdem wir unser Lager eingerichtet hatten, gab es ein halbstündiges Schauer-Gewitter, bei dem wir uns in der Scheune unterstellten und uns die Zeit mit Liedern vertrieben.

Danach konnten wir endlich unser Abendessen genießen. Als es langsam dunkel wurde, gingen die ersten ins Bett. Eine halbe Stunde später standen drei von fünf wieder auf und gesellten sich wieder zum Lagerfeuer. Später tauchte der Bauer auf und wunderte sich, dass wir bei diesen Wettervorhersagen überhaupt gekommen waren.

Die Pfadis und Jupfis spielten auf dem Steg, während die Leiter am Feuer sangen. Um viertel vor zwölf machten wir alles für die Nacht wetterfest, und legten uns zum schlafen. Wie vorhergesagt regnete es kurz später und um vier Uhr in der Nacht weckte uns ein ordentliches Gewitter. Der Bauer bot uns an, ins Haus zu kommen, wir blieben aber alle in der Scheune.

Am nächsten Morgen gab es (viel zu früh) Frühstück und wir fütterten noch die Fische und die Pferde. Als der Wecker von Marlies um acht Uhr zum eigentlichen Aufstehen klingelte, standen wir schon alle abfahrbereit mit unseren Schubkarren da.

Der Rückweg war viel kürzer als der Hinweg, weil wir nicht mehr an der Isar entlang gingen. Beim Friedhof wurden Steini und Puddi verabschiedet und der Rest der Truppe beendete das Hike bei der Franzmühle. Es war ein sehr schönes Erlebnis, und die Idee mit den Schubkarren war fabelhaft.

- Steini und Puddi